Monitor gebraucht kaufen: Diese 8 Dinge sollten Sie wissen

8 Tipps: Monitor gebraucht kaufen
13. März 2021 17 Minuten Lesezeit

Monitor gebraucht kaufen: Diese 8 Dinge sollten Sie wissen

TN-Panel, 4K-Auflösung und TFT-Display

Wer Monitore vergleicht, stößt früher oder später auf diese oder ähnliche Abkürzungen. Doch welche Funktionen sind für den Bildschirmkauf wirklich relevant? Dieser Leitfaden verrät Ihnen, worauf es sich zu achten lohnt. So behalten Sie garantiert den Überblick, wenn Sie einen Monitor gebraucht kaufen möchten.

1. Qualitätscheck: Refurbished-Monitore als hochwertige Alternative

Bei Bildschirmen aus zweiter Hand ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Dabei ist es zum einen entscheidend, ob die Hardware optisch in einem guten Zustand ist. Zum anderen lohnt sich ein Blick auf die technischen Daten. Denn nicht alle Monitore verfügen über dieselben Reaktionszeiten und Auflösungen. Kaufen Sie das Gerät bei einer herkömmlichen Plattform für Gebrauchtwaren, können Sie sich oft nicht sicher sein, ob die Technik wirklich in einem einwandfreien Zustand ist.

Hier kommt die Refurbished IT ins Spiel. Gebrauchte Monitore, die den Refurbishment-Prozess durchlaufen haben, sind generalüberholt. Das bedeutet, dass Experten den Zustand der Ware geprüft und vorhandene Mängel professionell behoben haben. Kaufen Sie sich einen Refurbished Monitor, können Sie sicher sein, dass er in einem Top-Zustand ist. Dabei überzeugt das Gebrauchtgerät nicht nur mit seinem günstigen Preis. Es ist außerdem auch nachhaltiger und sozialer als ein Neugerät.

2. Privat vs. beruflich: Der richtige gebrauchte Monitor für jeden Anwendungsbereich

Sie suchen für Ihren Computer oder gebrauchten Laptop einen neuen Bildschirm? Dann ist es sinnvoll, zunächst zu überlegen, für welchen Anwendungsbereich Sie diesen benötigen. Dabei lassen sich grob drei Einsatzmöglichkeiten untergliedern:

Private Nutzung:

Der Monitor kommt primär für private Zwecke zum Einsatz. Er dient vor allem der Internetrecherche, dem Filme schauen am PC und einfachen Office-Arbeiten.

Berufliche Nutzung:

Der Monitor wird unter anderem für berufliche Aufgaben genutzt. Darunter fallen auch anspruchsvollere Bildbearbeitungs- und Zeichenprogramme. Denken Sie hier daran: Die Bildschirmzeit ist beim Arbeiten länger. Eine gute Auflösung ist essenziell, um die Augen bestmöglich zu entlasten.

Gaming:

Der Bildschirm soll mit einem gebrauchten Gaming Laptop oder einem vorhandenen Computer verbunden werden. Eine schnelle Reaktionszeit, eine exzellente Auflösung sowie eine Top-Bildwiederholungsrate stehen beim Gebrauchtgerät im Fokus.

Je nach Häufigkeit und Intensität der Nutzung sind unterschiedliche gebrauchte Bildschirme zu empfehlen. Kurz gesagt: Das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren hilft dabei, die passende Gebraucht-Hardware zu finden.

© nicolewolf / Unsplash

3. Auf die Größe kommt es an: Platzbedarf und Maße gebrauchter Monitore

Damit sich der Refurbished-Bildschirm am Ende auch nahtlos in Ihr Büro bzw. Ihr Homeoffice einfügt, ist es wichtig, beim Kauf auf die richtige Größe zu achten. Größer heißt dabei nicht unbedingt immer besser. Standardmäßig entscheiden sich Käufer in der Regel für Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von 24 bis 27 Zoll (entspricht in etwa zwischen 61 und 68,5 Zentimeter). Zum Vergleich: Die Monitore von Laptops reichen von 13 Zoll bis maximal 17 Zoll.

4. Konnektivität von Refurbished-Monitoren: Die richtige Verbindung macht‘s

Damit das LED-Display auch mit einem vorhandenen PC oder Notebook kompatibel ist, sind passende Verbindungsstellen entscheidend. Dabei gibt es  unterschiedliche Geräteschnittstellen:

DVI-D:

DVI-D gilt als Nachfolger des in die Jahre gekommenen VGA-Anschlusses. Seit 1999 kommt er für die Übertragung von Videosignalen zum Einsatz. Da modernere Schnittstellen allerdings eine höhere Auflösung und intensivere Farbtiefe ermöglichen, findet er nur noch selten Verwendung.

HDMI:

Das High Definition Multimedia Interface (HDMI) ist aktuell der am weitesten verbreitete Anschluss, um Bild- und Tonsignale bei Unterhaltungselektronik zu übertragen. Je nach Version unterstützt diese Schnittstelle unterschiedliche Auflösungen.

Display Port:

Es ist dem HDMI-Anschluss ähnlich und überträgt Bild- und Tonsignale. Die Produktion ist weitestgehend lizenzfrei möglich, was einen Preisvorteil bei der Herstellung mit sich bringt. Ein weiterer Vorteil im Vergleich mit HDMI: Der Display Port ist mit bis zu 15 Meter langen Kabeln kompatibel. Ein Verlust in der Übertragungsqualität ist nicht zu befürchten.

Thunderbolt:

Diese Schnittstelle kombiniert Display Port mit PCI-Express. Der von Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelte Port kommt aktuell, vor allem bei Apple-Geräten zum Einsatz. Die multifunktionale Schnittstelle ist direkt mit einem USB-C-Anschluss kompatibel.

Nicht passende Ausgänge lassen sich zwar mit Adaptern aneinander anpassen. Einfacher ist es, wenn Sie direkt beim Kauf auf die richtigen Anschlüsse achten.

5. Zwischen HD und 4K: Auflösung gebrauchter Monitore

Ein gestochen scharfes Bild hängt vor allem mit der Auflösung eines Bildschirms zusammen. Die Grundregel lautet dabei: Je höher, desto besser. Bei Refurbished Monitoren gilt eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) mittlerweile als Standard für die Bildqualität. Auf einen 24 Zoll Bildschirm bezogen ergeben sich so 92 dpi (Dots per Inch, also Bildpunkte pro Zoll).

Doch auch Modelle mit einer 4K-Auflösung (viermal so hoch wie Full HD) sind auf dem Markt zu finden. Dazwischen gibt es auch Gebraucht-Hardware, die mit dem WQHD (Wide Quad High Definition) Standard arbeitet. Dieser verfügt über eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln – bei 24 Zoll entspricht das immerhin schon 123 dpi.

Welche Monitorauflösung die richtige für Sie ist? Das hängt wieder mit dem zuerst genannten Punkt zusammen: Dem Einsatzzweck. Für hochauflösende Spiele sind andere Bildschirme ideal als für das Lesen von Dokumenten. Eine Auflösung, die niedriger als der Full HD Standard ist, ist dabei im Hinblick auf die Bildqualität allerdings nicht zu empfehlen.

6. Das Panel bei Refurbished-Monitoren: TN, VA oder IPS?

Das Panel beschreibt, um welchen Display-Typen es sich bei dem gebrauchten LCD/TFT-Monitor genau handelt. Je nachdem, welche Variante verbaut ist, kann dies einen Einfluss auf die Reaktionszeit und die Blickwinkelstabilität haben. Dabei galten die sogenannten TN-Panels lange Zeit als Standard.

Im Vergleich mit den anderen Panel-Typen handelt es sich hierbei um die günstigste Technologie. Sie überzeugt mit ihrer schnellen Reaktionszeit vor allem Gamer. Abstriche müssen Sie hier allerdings im Hinblick auf die Blickwinkelstabilität machen: Sitzen Sie nicht mehr im optimalen Blickwinkel vor Ihrem PC, sind Farbunreinheiten keine Seltenheit.

Wünschen Sie sich einen größeren Blickwinkel, lohnt sich ein VA-Display. Dieses Panel überzeugt außerdem mit einem höheren Kontrast bei einem zeitgleich günstigen Preis. Der Nachteil: Die Reaktionszeiten können nicht mit denen der TN-Konkurrenz mithalten. Für Gamer sind VA-Panel deshalb meist nicht die richtige Wahl.

Eine gelungene Kombination aus guten Kontrastwerten und relativ geringen Reaktionszeiten bieten IPS-Panels. Außerdem übertreffen die Blickwinkelstabilität und die Farbwiedergabe die anderen Displayarten. Das Ganze hat natürlich einen Preis: In der Anschaffung sind die IPS-Displays teurer als die anderen beiden Varianten. Um Geld zu sparen, lohnt es sich hier besonders, zu Refurbished IT zu greifen.

7. Nie mehr Nackenstarre: Komfort mit einem Gebrauchtgerät

Egal, ob beim Homeoffice, beim Spiele spielen oder Filme schauen – die vor dem Monitor verbrachte Zeit steigt im Alltag immer weiter an. Daher ist es sinnvoll, vorab zu überlegen, welchen Komfortansprüchen der gebrauchte Bildschirm genügen sollte.

Einige Modelle ermöglichen es, die Höhe und die Neigung zu verstellen oder das Gerät zu schwenken. Diese Funktionen erlauben es Ihnen, den Bildschirm nach Ihrem Belieben auszurichten. So lässt es sich bequemer arbeiten: Richtig eingestellte Monitore können sogar Muskelverspannungen und Kopfschmerzen vorbeugen.

Gut zu wissen: Einige Refurbished Monitore verfügen über eine sogenannte Pivot-Funktion. Diese bieten die Möglichkeit, den Bildschirm um 90 Grad zu drehen. So bearbeiten Sie längere Dokumente ganz komfortabel, ohne scrollen zu müssen.

8. Zusätzliche Features gebrauchter Bildschirme

Je nach Hersteller punkten Refurbished-Bildschirme noch mit weiteren Zusatz-Features. So gibt es zum Beispiel Gebrauchtgeräte, die mit einem integrierten Lautsprecher ausgestattet sind. Sinnvoll ist die Anschaffung solcher Modelle vor allem, wenn Sie kein externes Soundsystem besitzen. Die Klänge aus dem Bildschirm können mit professionellen Anlagen natürlich nicht mithalten – für das Wiedergeben von Videos oder Musik reicht die Qualität aber allemal.

Auf dem Vormarsch sind außerdem Monitore mit Touch-Funktion. Die LCD- und LED-Displays lassen sich hier direkt mit einem Finger tippen steuern. Oft gibt es auch mitgelieferte Touch-Stifte, die das Bedienen erleichtern. Bildschirme mit Touch-Funktion sind im Refurbished-Sortiment allerdings noch eine Seltenheit, da sie generell noch nicht sehr weitverbreitet sind.

Gut zu wissen

Monitore, die ein Seitenverhältnis aufweisen, das größer als 4:3 ist, bezeichnet man als Widescreen. Bei Widescreen-Bildschirmen für den Computer hat sich das Verhältnis 16:9 durchgesetzt. Es lohnt sich außerdem, einen Blick auf die Maße des Standfußes und des Gehäuses zu werfen. Denn nicht alle Bildschirme verfügen über gleich große Rahmen. Wie groß das Produkt ausfallen darf, hängt vor allem damit zusammen, wie viel Platz Sie auf Ihrem Schreibtisch haben. Aber auch der Sitzabstand kann bei der Entscheidung für die richtige Größe entscheidend sein.

Mit unseren Tipps den perfekten Monitor gebraucht kaufen

Refurbished Monitore stehen Geräten aus erster Hand in nichts nach. Sie erfahren eine professionelle Aufbereitung und überzeugen mit einem günstigen Preis. Möchten Sie einen Monitor gebraucht kaufen, können Sie sich daher auf die Qualität der Refurbished Produkte verlassen. Um das richtige Modell zu finden, gilt es vor allem auf die richtige Größe und Auflösung zu achten.

Welcher Monitor der richtige für Sie ist, hängt vor allem mit den Aufgaben, die dieser meistern soll, zusammen. Möchten Sie den Bildschirm lediglich mit ihrem privaten Computer für alltägliche Aufgaben verbinden, können Sie beim Preis sparen. Kommt der Bildschirm allerdings für anspruchsvollere Aufgaben wie Bildbearbeitungen zum Einsatz, lohnt sich ein Blick in das höherpreisige Sortiment.

Häufig haben vor allem auch Gamer besondere Ansprüche an einen Bildschirm. Sie sehen: Den einen perfekten gebrauchten Monitor gibt es nicht. Vergleichen lohnt sich allerdings – so brauchen Sie weder bei Komfort noch beim Preis Abstriche zu machen.

Häufige Fragen zum Kauf von Refurbished Monitoren
Wo liegt der Unterschied zwischen einem TN- und einem IPS-Panel?
Die beiden Arten der Panels unterscheiden sich insbesondere im Hinblick auf die Reaktionszeiten sowie die Blickwinkelstabilität. TN-Displays überzeugen dabei vor allem mit schnellen Reaktionszeiten – ein Plus für viele Gamer. Im Hinblick auf die Blickwinkelstabilität haben allerdings die IPS-Displays die Nase vorne. Neuere IPS-Modelle weisen außerdem eine akzeptable Reaktionszeit auf, was sie selbst für Gamer zu einer echten Alternative macht.
Was beinhaltet der Lieferumfang bei einem Bildschirm?
Im Lieferumfang sind der Bildschirm und das Netzteil mit Kabel enthalten. Je nach Refurbisher wird ein Adapterkabel mit ausgeliefert. Ob ein Standfuß mit im Lieferumfang vorhanden ist, steht in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Macht es einen Unterschied, ob ich einen Monitor Refurbished oder Secondhand kaufe?
Ja, Refurbished Bildschirme schenken Ihnen ein Qualitätsversprechen, dass Ihnen herkömmliche Ware aus zweiter Hand meist nicht bieten kann. Generalüberholte Monitore sind nicht nur äußerlich in einem einwandfreien Zustand – auch die inneren Werte können punkten. Denn Experten prüfen das Funktionsniveau der Technik. Nur wenn dieses sehr hohen Ansprüchen gerecht wird, kommen die Bildschirme in unseren Onlineshop.
Welcher gebrauchte Monitor ist der richtige für alltägliche Büroaufgaben?
Kommt der Bildschirm primär für Office-Aufgaben zum Einsatz, muss es nicht unbedingt ein hochpreisiges Produkt sein. Denn die Full-HD-Auflösung und eine Standardgröße von 24 Zoll reichen in den meisten Fällen für den alltäglichen Einsatz aus. Verbringen Sie jedoch viel Zeit vor dem Monitor, kann es sich lohnen, auf zusätzliche Komfort-Features wie die Höhenverstellbarkeit zu achten.

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