Refurbished IT: Warum gebraucht nicht gleich gebraucht bedeutet

Wenn Sie einen neuen PC, Laptop oder Monitor benötigen, aber nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, bleiben Ihnen zwei Optionen: Sie kaufen günstige Neuware oder gebrauchte Hardware. In puncto Secondhand-Technik haben Sie dann die Wahl zwischen B-Ware und sogenannter Refurbished IT. Doch was ist eigentlich Refurbished IT und was unterscheidet diese Technik von B-Ware, wie sie auf eBay und Co. zu finden ist?

 

Was bedeutet „Refurbished IT“?

Gebraucht ist nicht gleich gebraucht: Wenn Sie Technik Secondhand kaufen wollen, lohnt es sich, Refurbished IT genauer anzusehen. Das Wort „Refurbishment“ kommt aus dem Englischen und lässt sich mit „Erneuerung” übersetzen. Diese Form des Technik-Recyclings gewinnt vor allem im Vertrieb von IT-Produkten immer mehr an Beliebtheit. Doch was versteckt sich nun hinter dem Begriff „Refurbished IT”?

Refurbished Hardware ist aufbereitete IT. Hierbei schenken Experten den technischen Geräten nach einem aufwendigen und standardisierten Aufbereitungsprozess einen zweiten Produktlebenszyklus. Sei es das Notebook eines Unternehmens, dessen Leasingvertrag abgelaufen ist, oder Hardware, die zuvor als Ausstellungsstück Verwendung fand: Die Technik ist generalüberholt und fast wie neu.

Doch was genau zeichnet den Qualitätssicherungs- und Aufbereitungsprozess aus? Wann darf sich Technik „refurbished“ nennen?

Was macht Refurbished IT so besonders?

Refurbished IT ist eine Sonderform gebrauchter Hardware. Als Alternative zu Neuware schont Refurbished IT die Umwelt und bietet dank qualitätsgesicherter Überholung gleichzeitig auch ein attraktives Kosten-Nutzen-Verhältnis. Bei Green IT durchlaufen alle Produkte bei der Generalüberholung folgende sechs Aufbereitungsschritte:

  1. Professionelle Löschung von Daten: Refurbisher löschen Dateien auf den ehemaligen Ausstellungsstücken oder Firmen-PCs unwiderruflich. Zudem bekommt die Hardware häufig neue und größere Festplatten oder SSDs.
  2. Optische Prüfung und Einstufung: Experten untersuchen daraufhin die Hardware auf Nutzungsspuren und Schäden. Wenn die Geräte optisch einwandfrei sind gelten sie als „1. Wahl“. Bei annehmbaren äußerlichen Gebrauchsspuren erhalten sie das Label „2. Wahl“. Produkte mit noch größeren Abnutzungsspuren entsprechen nicht mehr den Qualitätsstandards. Sie kommen lediglich als Ersatzteilspender zum Einsatz.
  3. Technische Aufbereitung: Technik-Experten überprüfen die Hardware anschließend vollumfänglich auf Herz und Nieren. Die IT-Fachkräfte reparieren dabei jeden Defekt.
  4. Reinigung und optische Aufbereitung: Danach reinigen sie die Gehäuse von Notebooks, Rechnern und Co. innen und außen mit speziellen Mitteln. Optisch beeinträchtigte Komponenten werden ausgetauscht und fehlende ersetzt. Die Geräte sollen am Ende dieser Phase wie neu aussehen.
  5. Installation und Endprüfung: Damit ein Produkt auch technisch auf dem neusten Stand ist, werden anschließend ein Windows Betriebssystem und alle passenden Treiber installiert sowie eingerichtet. Mit weiterer Software ausgestattet, entspricht das Gerät trotz zweitem Produktlebenszyklus technisch all Ihren Anforderungen.
  6. Verpackung: Die ausgebesserte und technisch aufgerüstete Hardware wird nach Bestellung im Onlineshop von Green IT transportsicher verpackt und zu Ihnen nach Hause versandt.

Wer Refurbished IT kauft, schenkt qualitativ hochwertiger Technik ein zweites Leben. Und weil Nachhaltigkeit nicht immer mehr Geld kosten muss, erhalten Sie Refurbished IT häufig deutlich unter dem Originalpreis.

Wie unterscheidet sich Refurbished IT von anderen gebrauchten Geräten?

In puncto Budgetfreundlichkeit und Umweltverantwortung kann oft auch B-Ware punkten. Doch was ist es, was Refurbished IT von B-Ware unterscheidet?

Für Refurbished IT eignen sich vor allem technische Geräte, die von Unternehmen in großen Stückzahlen für ihre Mitarbeiter geleast wurden. Da Leasingverträge nur zwei bis drei Jahre gelten, sortieren viele Betriebe die Geräte in hochwertiger Business-Ausführung häufig weitaus früher aus, als das aufgrund ihres technischen Zustands nötig wäre. Ähnliches passiert mit Ausstellungsstücken aus dem Einzelhandel. Anstatt die Technik zu verschrotten und damit die Umwelt zu belasten, wird sie qualitätsgesichert überholt. Nach der Aufbereitung stehen die Produkte dann über Shops wie Green IT zum Kauf zur Verfügung.

Auf der anderen Seite gibt es B-Ware. Dabei handelt es sich um Hardware, die beispielsweise beim Transport eine Beschädigung erfahren hat. Sie ist damit neu und völlig ungenutzt, aber weist kleinere oder größere sichtbare wie unsichtbare Schäden auf. Zudem zählen sogenannte Rückläufer zur B-Ware. Das sind Produkte, die von Privatpersonen bestellt und zurückgesendet wurden. Händler bieten diese dann als gebrauchte Artikel zum Verkauf an.

B-Ware: Stärken und Schwächen

B-Ware zeichnet sich dadurch aus, dass es häufig sehr neue Produkte sind, die meist kleine äußerliche Mängel aufweisen. Wenn Sie also Wert darauf legen, den neusten HP oder Lenovo-Laptop zu besitzen, entspricht B-Ware unter Umständen eher Ihren Ansprüchen.

Allerdings haben Sie bei solchen gebrauchten Produkten oftmals keinerlei Möglichkeit, sich ein realistisches Bild des technischen und optischen Zustands der Hardware zu machen. Während Refurbished IT umfassend auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft und klassifiziert wird, fehlen solche Qualitätsstandards bei B-Ware häufig.

Rückgesandte Computer von Privatpersonen, aber auch Leasing-Rückläufer können unter Umständen beeinträchtigt sein oder weisen beispielsweise nicht mehr die aktuellsten Software-Komponenten auf. An diesem Punkt greifen die vielfältigen Upgrade-Optionen für Refurbished IT: Arbeitsspeicher, Festplatten und Betriebssysteme erfahren eine umfassende Erneuerung. Diese Möglichkeit ist bei herkömmlicher B-Ware nicht automatisch beim Kauf inbegriffen.

Refurbished IT: Besonderheiten und Grenzen

Der zentrale Vorteil von B-Ware ist zeitgleich auch ein Nachteil von Refurbished IT. Bei Refurbished IT handelt es sich häufig nicht um Neuheiten, sondern teilweise um bis zu zwei Jahre alte Hardware. Das bedeutet aber nicht, dass die Technik nicht mehr „State of the Art“ ist.

Im Unterschied zu gebrauchter Technik zeichnet sich Refurbished IT nämlich vor allem durch den mehrstufigen Aufbereitungs- und Qualitätssicherungsprozess aus. Experten überprüfen alle Funktionen, reparieren gegebenenfalls Defekte und installieren die neuste Software. Außerdem wird die Hardware professionell optisch aufbereitet.

Auf unserer Seite finden Sie dann eine transparente Aufschlüsselung des äußeren und technischen Zustands der bestellten Gebrauchthardware. So können Sie sich sicher sein, dass das gewählte Produkt auch wirklich „1. Wahl“ ist und dass beispielsweise das gewünschte Betriebssystem installiert ist. Überraschungen lassen sich so gezielt vermeiden, denn Sie wissen von Beginn an, wie Ihr geordertes Produkt aussieht.

Ein weiterer Vorteil ist durch die Herkunft der Produkte bedingt: Leasing-Produkte sind meist speziell für die Verwendung in Unternehmen produziert. Business-Notebooks – egal welcher Hersteller – sind von Beginn an für eine höhere Belastung ausgelegt. Aufgrund der starken Prozessor-Leistung ist es möglich, dieser Markenware einen zweiten Produktlebenszyklus zu schenken. Neuware mit ähnlicher Qualität ist in der Regel sehr viel teurer als Refurbished IT. Damit ist also das Preis-Leistungs-Verhältnis in besonderer Weise besser. Egal ob Gaming-Laptop oder Monitor.

Gut zu wissen: Die Refurbisher, mit denen wir von Green IT kooperieren, haben ihren Sitz ausschließlich in Deutschland. Es handelt sich also nicht nur um nachhaltige, sondern auch noch um faire IT. Denn bei der technischen Überprüfung werden Mitarbeiter nach deutschem Recht geschützt und bezahlt.

Refurbished IT – Technik so gut wie neu

Aufgrund der Digitalisierung und der wachsenden Beliebtheit mobilen Arbeitens werden sowohl beruflich als auch für die Schule funktionstüchtige Notebooks, PCs und Monitore immer wichtiger. Refurbished IT eröffnet die Möglichkeit, sich mit qualitativ hochwertiger und gleichzeitig nachhaltiger Hardware auszustatten. 

Der besondere Clou: Da Sie Secondhand kaufen, erhalten Sie Markenware verschiedenster Hersteller häufig für deutlich weniger Geld als im Original. Refurbished IT ist also nicht nur umweltfreundlich, sondern auch budgetfreundlich. Hier kommt Green IT ins Spiel: Wir bieten Ihnen generalüberholte Technik von Markenherstellern, wie Lenovo, Dell oder HP.

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Fragen zu Refurbished IT auf einen Blick

Was bedeutet „refurbished“? 

Das Wort „refurbished“ lässt sich mit „erneuert“ oder „renoviert“ übersetzen. Bei technischen Geräten steht „Refurbishment“ für die Generalüberholung, also die technische Instandsetzung und die optische Aufbereitung, von gebrauchter Hardware. 

Was kennzeichnet Refurbished IT? 

Als Refurbished IT bezeichnet man generalüberholte technische Geräte wie Computer oder Monitore, die an Privatpersonen aber auch Unternehmen vertrieben werden. Sei es ein Desktop-PC oder ein Notebook: In einem standardisierten Überarbeitungs- und Qualitätssicherungsprozess werden zum Beispiel Speicher bereinigt oder gegen leistungsstärkere ausgetauscht, neue Betriebssysteme installiert und alle wichtigen Funktionen des Geräts umfassend überprüft. 

Wer darf seine Produkte als „refurbished“ bezeichnen? 

Refurbished IT ist kein geschützter Begriff. Technik unter diesem Label kann also sehr unterschiedliche Qualitäten aufweisen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich informieren, was der jeweilige Onlineshop unter „refurbished“ versteht. Bei Green IT können Sie sich darauf verlassen, dass die gebrauchten Monitore, PCs und Laptops mit all ihren Soft- und Hardware-Komponenten professionell überprüft wurden. 

Welche Produkte bieten sich für eine Generalüberholung an?

Zur Generalüberholung eignen sich Leasing-Rückläufer oder Ausstellungsstücke aus dem Einzelhandel. Die Produkte sind maximal drei Jahre alt und häufig kaum genutzt. Besonders Leasing-Geräten übertreffen Qualitätsstandards herkömmlicher Privat-PCs in der Regel. Trotzdem sind sie nach der Aufbereitung meist günstiger als Neuware. 

Was unterscheidet Refurbished IT von B-Ware?

Der Hauptunterschied liegt im Aufbereitungsprozess. Während Refurbished IT technisch und optisch überprüft und aufgerüstet wird, fehlen solche Schritte der Qualitätssicherung bei B-Ware häufig. Bei B-Ware handelt es sich oftmals um Produkte, die beim Transport beschäftigt oder von Privatpersonen zurückgesendet wurden. Veraltete Software, aber auch unerwartete Mängel im Gehäuse oder gar der Funktionsweise lassen sich bei dieser Art an Gebrauchthardware nicht mit Garantie ausschließen.

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Alle Preisangaben in Euro (€) inkl. MwSt., zzgl. Versand. Aufgrund der Lichtverhältnisse bei der Produktfotografie und unterschiedlichen Bildschirmeinstellungen kann es dazu kommen, dass die Farbe des Produktes nicht authentisch wiedergegeben wird. Liefergebiet: Deutschland.